Die Zurück-an-die-Arbeit-Überlebensanleitung, Teil A

Die Zurück-an-die-Arbeit-Überlebensanleitung, Teil A

Nichts scheint zu Beginn deines Mutterschutzes fertig zu werden und manchmal ist nicht wirklich klar, ob die Dinge schwerer oder einfacher werden.

Du bist müde, emotional überwältigt, physisch ausgezehrt und wunderst dich noch immer über den Zeitplan deines heranwachsenden Babys – du fragst dich wahrscheinlich, wann der Mutterschutz anfängt, sich weniger wie Arbeit anzufühlen.

Gerade dann, wenn die Blähungen deines Babys besser werden, sich eine Stillroutine etabliert hat und dein Körper beginnt, sich von den intensiven Erfahrungen der Schwangerschaft und der Niederkunft zu erholen, wirst du mit einer neuen Herausforderung konfrontiert. Das Datum, an dem du wieder auf der Arbeit zurückerwartet wirst, kommt viel zu schnell näher. Du wirst mit Broschüren über Kindertagesstätten und von Kindermädchen überschüttet, du musst sicherstellen, dass der vorübergehende Ersatz auf der Arbeit dich nicht gänzlich ersetzt hat und dich mit Muttermilch eindecken und dein Baby lehren, die Flasche zu nehmen.

Wenn du eine dieser Mamas bist, die so lange zuhause war, dass sie vergessen haben, wo sich andere Klamotten außer Trainingshosen befinden, du dich nicht mehr erinnern kannst, wie man mit Erwachsenen redet und deine Finger immer nach Babycreme riechen, kann der Übergang zurück an die Arbeit etwas abschreckend sein.

Achtung: Zwar richtet sich dieser Artikel an dich als Mama, aber wenn du während der ersten Monate einen aktiven Partner an deiner Seite zu Hause hattest  - ist das ganz wunderbar!                           
Bitte teile diese Anregungen mit ihm (viele wurden sogar von Papas empfohlen).

Hier ist eine kurze Überlebensanleitung – deine erste Woche zurück auf der Arbeit, Teil A

Ein Urlaub vom Mutterschutz

Du hast dich vielleicht schon um eine Kinderbetreuung gekümmert, entweder ein Kindermädchen, eine Kindertagesstätte oder Familienmitglieder. Du solltest mit diesem neuen Arrangement einige Tage, bevor du wieder auf die Arbeit gehst, anfangen, um dir und deinem Baby die Zeit zu geben, sich an diesen neuen Tagesablauf zu gewöhnen. Gehe zum Friseur, nimm dir die Zeit, dich selbst zu verwöhnen, und gehe einkaufen. Neue Klamotten, die gut passen, lassen die Laune steigen und stärken dein Selbstvertrauen. Du solltest dich auch versichern, dass die Person, die auf dein Baby aufpasst, die richtige Ausrüstung hat, um auf dein Kind aufzupassen.

Sei vorbereitet, schreibe Listen

Wenn du normalerweise, bevor du schwanger wurdest, keine Listen gemacht hast, ist es sicher zu sagen, dass du jetzt eine Meister-Listenmacherin bist. Dein Morgen wird jetzt sehr anstrengend, da du dich und dein Baby fertigmachen musst (und ggfs. auch deine anderen Kinder). Hier eine Alltagsszene: Du und dein Baby sind angezogen und bereit zu gehen, du hast 2 oder 3 Taschen und Jacken in der Hand, vielleicht klingelt dein Telefon und du fängst an, mit deiner Arbeit zu reden und plötzlich bist du halb aus der Tür und hast den Lieblingsschnuller oder Teddybär deines Babys vergessen, ohne den es nicht schlafen kann. Um dieses Szenario zu vermeiden, mach dir eine Liste, häng diese gut sichtbar an den Kühlschrank und halte, bevor du das Haus verlässt, für 30 Sekunden kurz inne, um sicherzustellen, dass du alles dabei hast.

Sei immer einen Schritt voraus

Jeden Abend kommt eine Zeit, in der du plötzlich realisierst, dass alles still ist: jeder schläft, du hast alle Babyfläschchen abgekocht, die Wäsche ist gelegt und weggeräumt. Du hast alles erledigt und sehnst dich jetzt danach, ins Bett zu kriechen oder dich vor den Fernseher fallen zu lassen. Aber da ist noch eine Sache, die du erledigen solltest: wähle ein Outfit und pack deine Tasche für den nächsten Tag. Einschließlich folgender Dinge: Milchpumpe, eine leeres Fläschchen, deine Geldbörse, Bargeld, Stilleinlagen (in einem Meeting mit deinem Chef zu sitzen, während du ein feuchtes Shirt trägst, ist kein Spaß), Deodorant (sehr nützlich während dieser hormonellen Zeit) und ein Makeup-Täschchen, um dich frisch zu machen.

Plane deine Zeit, um Zeit zu sparen

Bereite einen klaren Zeitplan für deine morgendliche Eile vor. Eine festgelegte Routine wird dir zukünftig helfen, dich an Dinge zu erinnern, und bring deinem Baby bei, „wie es läuft“, so dass es sich auch auf gewisse Dinge einstellen und mitmachen kann. Gestalte diesen Zeitplan zusammen mit deinem Partner und versuche sie realistisch einzuschätzen, wie lange alle brauchen um sich  morgens fertig zu machen – duschen, anziehen, schminken, etc. Evtl. solltest du dich dazu entschließen, vor deinem Baby aufzustehen, um dich in Ruhe fertig zu machen. Bereite in den ersten Wochen eine genaue Liste mit allen Aufgaben vor und teile diese zwischen dir und deinem Partner auf.

Wer füttert, zieht das Baby an und spielt mit dem Baby, während der andere Partner sich organisiert. Wechsel dich gelegentlich mit den Aufgaben ab, um herauszufinden, wer bei welcher Aufgabe besser und effizienter ist. Verfolge nach, wie viel Zeit jede Aufgabe in Anspruch nimmt und stelle sicher, dass du dich an diesen zeitlichen Rahmen hältst, um nicht zu spät zur Arbeit zu kommen. Der beste Weg, um dies herauszufinden ist, rückwärts vorzugehen: beginne mit der Zeit, die du arbeiten musst, berücksichtige die Fahrtzeit einschließlich dem Verkehr, bestimme wie viel Zeit du benötigst, um dich morgens von deinem Baby zu verabschieden, wenn du das Haus verlässt und wie viel Zeit jede Aufgabe auf deiner Liste benötigt. Das alles wird dir helfen, zu entscheiden, wann du jeden Morgen aufstehen musst. Stell dir einen Wecker und steh direkt auf, nachdem er geläutet hat.

Ein stressfreier Start in den Tag führt zu einem viel besseren Arbeitstag für dich und für dein Baby in der Kindertagesstätte.
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